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Woran erkennt man einen seriösen Züchter?
Windhunde zählen in der Regel nicht zu den Moderassen,
d.h. auch, dass die meisten Windhunde innerhalb des VDH's (Verband
für das Deutsche Hundewesen ) gezüchtet werden. Alle Zuchtstätten
im VDH unterliegen strengen Zuchtbestimmungen und sind überwacht.
Doch allein die Mitgliedschaft oder die Kontrolle über eine
Zuchtstätte sagen nicht viel über die Seriosität
eines Züchters aus. Sie müssen sich selbst ein eigenes
Bild machen. Achten Sie darauf, wie der Züchter mit seinen
Hunden umgeht, ob alle gleichermaßen gepflegt sind, ob nur
junge Hunde vorhanden sind, ob die Hunde ein gutes Verhältnis
zu ihren Züchtern haben usw.usw. Nimmt der Züchter sich
Zeit für Sie, ist er bereit Sie anzuhören, stellt er Fragen?
Hat er etwas zu verbergen, ist er Ihnen sympathisch? Das können
nur Sie allein herausfinden. Und kein Weg sollte Ihnen zu weit sein.
Bedenken Sie, dass ein Welpe beim Züchter die ersten wichtigen
Lebenswochen verbringt und dass seine Erfahrungen oder auch Nicht-Erfahrungen
einen wesentlichen Einfluss auf das Zusammenleben mit Ihnen hat.
Bitte bedenken Sie auch, dass die eigentlichen Anschaffungskosten
für einen Rassehund nicht der große Posten ist. Der Unterhalt ist
ebenfalls einzukalkulieren. Hunde aus der EU (Österreich, Ungarn
usw) können problemlos nach Deutschland gebracht werden. Bei
Hunden aus der Nicht-EU (z.B Schweiz) gibt es evt. besondere Dinge
zu beachten. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an
kontakt@magyaragar.net.
Zuchtziele beim Magyar Agar ?
Die Zuchtziele einer Minderrasse wie der Magyar Agar
sind in einem Satz genau auf den Punkt gebracht. Das Ziel der Devaj
Zucht ist es zum Beispiel, Rassetypische, kräftige, gesunde, liebe
und schnelle Hunde zu züchten. Ein Ziel welches über Jahrzehnte
bereits erfüllt und eingehalten wird.
Welpe oder Junghund ?
Sicher ist die erste Vorstellung von einem eigenen
Hund zuerst einmal mit einem Welpen verbunden. So ein kleines,
hilfsbedürftiges, süßes Knuddel-Ding in den Armen zu halten ist
etwas ganz besonderes. Es ist aber auch eine besondere
Herausforderung. Um einen Welpen richtig aufzuziehen genügt es
nicht, ihn mit Futter, Wasser und Gassigängen zu versorgen. Ein
Welpe muss richtig sozialisiert werden um später anderen Hunden und
neuen Situationen gegenüber gelassen auftreten zu können. Ein Welpe
muss Vertrauen in seine Umwelt bekommen. Ein Welpe macht richtig
viel Arbeit. Es muss stubenrein werden, er muss lernen, wie man mit
Artgenossen umgeht, er muss richtig gefüttert und erzogen werden.
Dabei geht es nicht in erster Linie um das Erlernen von Kommandos
wie "Sitz" und "Platz". Das lernt sich auch in späterem Alter noch.
Es geht darum, ein anständiges Sozialverhalten zu lernen,
selbstsicher und vertrauensvoll zu werden. Einen Welpen aufzuziehen
braucht Zeit, Geduld, Liebe und besonders starke Nerven. Niemand,
der einen Welpen aufziehen möchte kann es sich erlauben, mit diesem
herum zu schreien oder ihn körperlich anzugehen. Wer über diese
Gelassenheit und starken Nerven verfügt, bei dem ist ein Welpe
sicher gut aufgehoben.
Wer sich das nicht zutraut, sollte die Augen lieber nach einem
Junghund oder auch nach einem bereits erwachsenen Hund offenhalten.
Dieser sollte nicht nach Titeln oder Aussehen ausgesucht werden. In
erster Linie suchen wir alle doch einen Familienhund, einen Partner.
Man sollte beim Kennenlernen eines Hundes das Gefühl haben, dass
eine Beziehung aufgebaut werden kann. Dass der Hund zu einem passt.
Man sollte kritisch beobachten, wie der Hund sich verhält. Einen
Hund sollte man nicht auf den ersten Blick aussuchen. Ein seriöser
Züchter oder Tierschutzverein wird jedem die Zeit geben, einen Hund
mehrmals zu treffen und diesen kennen zu lernen, bevor man sich
entscheidet.
So mancher glaubt, nur zu einem Welpen könne eine wirklich enge
Beziehung entstehen. Jeder, der schon einen erwachsenen Hund bei
sich aufgenommen hat wird bestätigen, dass das nicht der Fall ist.
Es behauptet ja auch niemand, dass nur zu Kindern, nicht aber zu
einem Erwachsenen eine Beziehung fürs Leben entstehen kann.
Ob also Welpe, Junghund oder erwachsener Hund ist eine
Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. (Beitrag:
Hui-Tjhin Bieg, Freiburg).
Wie groß ist der Bewegungsdrang?
Wie überall schreibt der eine vom anderen ab
und wie so oft sind die meisten Autoren, die etwas über Windhunde
schreiben nicht zwangsläufig selbst Windhundhalter. Grundsätzlich
ist zu sagen, dass auch ein Windhund ein ganz normaler Hund
ist und man sich von der Vorstellung frei machen sollte, daß
für den Windhund mehr als alles andere die Bewegung, der freie
Auslauf oder gar das ungezügelte Hetzen sein Hauptbedürfnis
ist. Oft werden diese Argumente verwendet, um dem Windhundrennsport
das Wort zu reden. Gehen wir von der Vielfalt der Windhundrassen
aus, so sind hier wesentliche Unterschiede bezüglich des Verhaltens
und des Temperaments zu verzeichnen. Grundsätzlich sind alle
Windhundrassen im Haus ruhige Vertreter, mit starkem Ruhebedürfnis,
die nicht durch große Betriebsamkeit auffallen. Je nach ursprünglicher
Jagdverwendung sind einige Rassen ausdauernder als andere. Das Bewegungsbedürfnis
und die Art und Weise des Auslebens hängen von der Rasse und
auch davon ab, inwieweit der Hund freien Auslauf angeboten bekommt
und er seine Ausdauer steigert.
Sind Windhunde überzüchtet?
Windhunde zählen dank ihrer äußeren
Erscheinung zu den "Exoten" unter den bekannten Hunderassen
und werden schon von daher häufig mit negativen Vorstellungen
belegt. Zum einen sind Windhunde seit mehr als 4000 Jahren in fast
unveränderter Erscheinungsform erhalten geblieben und eine
Art Zuchtauslese erfolgte über Jahrtausende aufgrund der Jagdleistung.
Zum anderen sind Windhunde auch heute noch einem ganz kleinen und
speziellen Liebhaberkreis vorbehalten und das trägt mit dazu
bei, dass die verschiedenen Windhundrassen sich in einer kleinen
Population erhalten und nicht in übertrieben großer Anzahl
gezüchtet werden. Das hat wiederum zur Folge, dass die Zucht
sorgfältig sein kann und nicht aufgrund von zu großer
Nachfrage, was leider bei den "Moderassen" immer wieder
anzufinden ist, zu einer Massenzucht ausartet. Windhunde haben generell
starke Knochen und eine gesunde Konstitution. Sie sind sehr robuste
Hunde, die auch im hohen Alter fit sein können und sportlich
bleiben. Der Körperbau ist auf Hochleistung ausgelegt, d.h.
jeder Windhund ist befähigt sehr schnell zu laufen, einige
Rassen sind sehr ausdauernd. Abgesehen von den extremen Wuchsformen
( Irish Wolfhound /ital. Windspiel) bleiben Windhunde von Krankheiten
weitgehend verschont, haben dafür eher mit Verletzungen zu
tun.
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